
Eine lange Geschichte vereint den Hell’s Kitchen Chopper mit dem gleichnamigen Restaurant und Stadtteil in New York. Es gibt wohl kaum einen besseren Namen für einen echten mattschwarzen Chopper, wie Hell’s Kitchen.
Die Geschichte der Chopper, das wissen wir alle, begann mit dem Film Easyrider, doch Hell’s Kitchen ist noch viel älter. Genau wie der erste Easyrider Chopper, der farbenfroh war, begann die Hell’s Kitchen Geschichte im Jahre 1851, als die Hudson River Railroad eine Station in der West 30th Street eröffnete. Geplant war ebenfalls ein prächtiges, farbenfrohes Viertel mit Arbeitsplätzen und Shops. Nachdem sich dort Schlachthöfe und Industrie ansiedelten, kam es schnell zu Auseinandersetzungen, denn es kam zu Armut und Rassenkämpfen in dem Viertel. Genau so Schwarz wie der Chopper waren die mit Hochhäusern zugebauten Strassen und Gangs lieferten sich bereits in den 30ern erbitterte Straßenschlachten.

In den Fünfzigern wurde das Gebiet saniert und auch der Name verschwand offiziell aus den Registern der Stadt. Im neuen Stadtteil Clinton kehrte Ruhe ein und die Theater entdeckten Stars wie Marlon Brando und Marylin Monroe. Also alles in bester Ordnung; bis auf einen kleinen Fleck in dem Stadtteil, die legendäre Kneipe: Hell’s Kitchen NY. Genau so könnte man auch diesen schwarzen Chopper sehen. In einer Welt mit bunten Bikes, die gebügelt und Chrombeladen sind, gibt es immer noch einen bösen Fleck in der Landschaft, eben echte Chopper. Ein riesiger Penz Softail Pure Rahmen mit 10“ Stretch im Downtube erinnert in der Höhe an die alten Hochhäuser des Arbeiterviertels. Der hämmernde Sound des 110cui Sceamin Eagle Triebwerks steht der Geräuschkulisse des Industrieviertels in nichts nach und normale Bürger machen um den Chopper genau so einen großen Bogen wie um das Viertel an der 54. Strasse.

Heute im 21. Jahrhundert hat sich die Gegend in New York etabliert und es gilt als „Chic“ dort zu leben. Einige Bewohner halten jedoch an der rauhen Geschichte fest und genau deshalb würde dieser Chopper dort bestens hinein passen. Durch die Gesetzesauflagen ist es leider nicht mehr erlaubt, mit offenen Porkerpipes, ohne Blinker und Spiegel, Helmfrei durch die Gegend zu donnern, doch gegen böse Optik gibt es zum Glück kein Gesetz.
Genau hier setzt der Penz Chopper an, der krasse Optik mit moderner Technik verbindet. In den Rahmen steckte das Penz Team einen knapp 100 PS starken Sceamin Eagle Motor mit Einspritzanlage, der für den guten Sound mit einer BSL Auspuffanlage bestückt wurde. Ein 6 Gang Baker RSD Getriebe, überträgt die Kraft an eine fette 300er Walze auf einer natürlich in schwarz gepulverten 10,5“ breiten Ricks Felge. Der Antrieb wurde durch das Baker Getriebe auf die rechte Seite verlegt, so dass dadurch die Bremsanlage auf die linke Seite wanderte. Durch den Highneck des Rahmens war eine Gabel mit satten 20“ over notwendig, um die Nachlaufdaten einzuhalten. Hier wurde natürlich auch auf eine klassische Springergabel zurückgegriffen, die selbstverständlich geschwärzt wurde.

Eine moderne 4 Kolben Bremse verzögert das 21“ Vorderrad, das im gleichen Ricks Design wie die Bremsscheiben und das Hinterrad gehalten ist. Sämtliche Blechteile, inklusive des Tanks mit integrierter Benzinpumpe, wurden natürlich im Hause angefertigt und für die Lackierung vorbereitet. Passend zu dem Thema Hell’s Kittchen zog Pfeil Design eine mattschwarze Lackschicht auf das gesamte Bike, was an die rauen Zeiten erinnert. Mit echtem Blattgold und roten Pinstripes brachte „Pfeili“ einen Teil des heutigen Trends des Stadtteils in seinem Design unter:
Internet: http://www.penz-custombikes.com/
E-Mail: info [a] penz-custombikes.com
Thunder Media Service, Frank Sander
4. Mai 2010 in Thundernews & Stories, Bikes
07. bis 12. September 2010 · Faak am See/Kärnten
03.-05. Dezember 2010 · Bad Salzuflen