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Lucky Seven - Glück, Pech oder Aberglaube

Im Gegensatz zu allem was mit der „7“ verbunden wird, kann man eins auf jeden Fall festhalten, egal an was man bei der magischen Zahl auch glaubt, die Lucky Seven macht glücklich.

Lucky Seven

Ob nun bei einem Ritt um die Häuser, bei den bewundernden Blicken der umstehenden Passanten oder ganz einfach, das Glück so ein Bike zu besitzen. Ob man nun an das verflixte siebte Jahr glaubt, was der Besitzer der Lucky Seven bei dem coolen Bike sicherlich übersteht, oder bei der Zahl sieben an die Weltwunder oder vielleicht sogar den so genannten siebten Sinn glaubt, hat die Bike Farm sicherlich letztes gehabt, denn das Bike trifft voll ins Schwarze.

Was 1988 einmal das Band Nr. 7 in Milwaukee verlassen hat, wurde von der Bike Farm radikal verändert, ohne dabei die Alltagstauglichkeit außer Acht zu lassen. Das Bike, wurde bis auf die Letzte Schraube zerlegt und erhielt so seinen ganz eigenen Stil, der an die Bobber der frühen 50er Jahr erinnert.

Wichtigste Zutaten bei dem Mix ist natürlich die Springergabel, die als Originalteil von Harley Davidson stammt. Ein selbst angefertigtes, mitschwingendes Heckteil mit Verstrebungen gehören zu dem Bobber genau so wie ein nicht vorhandener vorderer Fender, so wie es damals eben war. Die radikalen Veränderungen an dem Bike beginnen jedoch schon bei dem Herzstück des Bikes, bei dem Triebwerk. Anstatt des 1340er Evo Antriebes, schlägt dort jetzt ein S&S V2 Herz mit satten 1523ccm, S&S Super E Vergaser und S&S Zündanlage, was dem Bobber zu extrem guten Fahrleistungen verhilft.

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Klassische Tapered Style Schalldämpfer leiten die verbrannten Abgase ins freie und erzeugen somit einen coolen, aber nicht zu aufdringlichen Sound. Die Kraft wird bei der Lucky Seven über einen BDL Primärantrieb an ein Harley Davidson 5-Gang Getriebe weitergeleitet, um dann ebenfalls ganz Oldsyle das 80 Speichen- Hinterrad über eine Kette anzutreiben. Das Hinterrad in der Dimension 5,5×15 wurde mit einem 160er Gummi bestückt, wobei vorn ein 2,15×21 Zoll, 120 Speichen Rad zum Einsatz kommt.

Für die Verzögerung ging das Team natürlich auch keine Kompromisse ein, denn wenn mal eine Schwarze Katze den Weg kreuzt, soll man sich nicht auf den siebten Sinn verlassen, sondern anständige Stopper am Start haben. So kommt vorn eine 4-Kolben Bremsanlage von einer H-D Twin Cam zum Einsatz. Hinten wird über eine mit dem Kettenrad kombinierte, hydraulische K-Tech Bremse verzögert.

Um den Stil auch im Detail gerecht zu werden, wählte man in Melle einen 2,4 Gallonen Tank im Sportster Style und einen runden Mid West Öltank. Natürlich sind bei so einem Projekt diverse Teile wie z.B. ein gefederter Solositz, selbst gefertigte Riser und speziell angefertigte Griffe bei der Bike Farm selbstverständlich. Bei dem Lack machte man dann einen Sprung in die späten siebziger und lässt es in Melle mächtig glitzern. Durch die Kombination von Cremeweiss, Pinstripes und Metalflake bekommt der Evo Bobber seinen letzten Schliff und lässt kaum noch erahnen, dass es sich hier einmal um eine 88er Softail handelte.

Kontakt:

Bike – Farm
Industriestr. 24a
49324 Melle
Email: info[at]Bike-Farm.de
Internet: www.Bike-Farm.de

Text und Fotos: Thunder Media Service, Frank Sander

5. Mai 2009 in


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